DiRT Rally 2

DiRT Rally 2 für PC, PS4 und Xbox One

Genre: Motorsport | Release: 26. Februar 2019

DiRT Rally 2.0 - von Schotterpisten und Bezahl-Strecken

  • DiRT Rally 2 Screenshot
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Erst vor Kurzem hat das englische Entwickler-Team Codemasters den neuesten Teil der Dirt-Serie vorgestellt. Dabei zeigt sich der neueste Ableger als kompromisslos mit allem, was das Herz von Rallye-Fans höherschlagen lässt. Und obwohl es Neues gibt, setzen die Entwickler bei den schnellen Autos, Schotterpisten und Spielmodi auf alte Stärken. So zählt Teil eins der Colin McRae Rally immer noch zu den Rennsimulationen, die den Weg der Serie wie kaum ein anderer beeinflusst haben. Dabei hatten Codemasters die Colin McRae Rally dann schnell zu einem Spektakel ausgebaut, dass mit der Zeit viele Simulations-Fans vergraulte. Mit dem 2015 veröffentlichen Dirt Rally landeten die Engländer dann einen Volltreffer. In der Erfolgsformel steckte neben der Rückkehr zu mehr Simulation ebenfalls die Einbeziehung der Community. Nun kommt am 26. Februar 2019, der insgesamt siebte Teil der Dirt Rally-Serie auf den Markt und wird mit dem realistischen Fahrverhalten wieder für beeindruckende Action auf einer Vielzahl von Strecken sorgen.

Harter Rallye Alltag Wer sich auf DiRT Rally 2.0 einlässt, setzt auf eine kompromisslose Rennsimulation. Dabei konzentriert sich Codemaster auf die Ralley und die FIA World Rallyecross Meisterschaft, bei der wieder alle Lizenzen im neuen Teil dabei sind. Ebenso kommt der Entwickler mit DiRT Rally 2.0 nicht vom Pfad ab und bietet eine anspruchsvolle Fortsetzung. Komfortfunktionen gibt es hingegen nicht. So kostet uns ein Unfall den Sieg und wir müssen nochmals neu starten oder wir leben mit der schlechten Rennzeit. In Zeiten der Rückspulfunktion mag das überraschen - bringt aber enormen Spaß. Denn nun werden wir als Spieler tatsächlich für unser Können belohnt. Dabei wurde das Fahrverhalten nochmals deutlich verbessert. Gelungen ist dies in der Zusammenarbeit mit echten Rallyefahrern, die Codemaster bei der Entwicklung unterstützt haben.

Angenehm fällt zudem auf, dass sich der Zustand der Strecke auf die Steuerung auswirkt. Damit nicht genug: Der Entwickler gibt der Beschaffenheit der Fahrbahn unterschiedliche Qualitäten mit auf den Weg, welche sich im Rennverlauf in zwei Stufen verschlechtert. So brettern Fahrer auf der ersten Startposition auf einer gut präparierten Piste, wohingegen sehr spät startende Teams definitiv einen Unterschied wahrnehmen.

Einmal rund um die Welt

DiRT Rally 2.0 wäre kein DiRT Rally, wenn sich nicht auch im neuen Teile mehr Fahrzeuge befinden würden. So sind dieses Mal mehr als 50 lizenzierte Rennwagen am Start. Hier finden sich die aktuellsten Boliden ebenso, wie Klassiker, die die verschiedenen Epochen des Rennsports hervorgebracht haben. Dabei fällt auf, dass sich jedes einzelne Fahrzeug im Handling unterscheidet und somit seine ganz eigene Charakteristik auf die Pisten bringt. Erschwert wird das Ganze durch den Umstand, dass wir uns auf den Strecken mit bis zu fünf anderen Fahrern messen. Die KI dabei geht recht rabiat zu Werk und macht dem Spieler das Leben schwer. Immerhin gibt uns das eine Möglichkeit, die Schadensmodelle zu bestaunen. Dabei bekommen wir nicht nur ein paar kleine Blechschäden zu sehen. In DiRT Rally 2.0 splittern Scheiben und brechen Türen gerne mal ab. Besonders, wenn der Fahrer nicht nur in 0 auf 100 in 1,9 Sekunden beschleunigt, sondern noch schneller an einem Baum zum Stehen kommt.

Streckentechnisch zeigt sich DiRT Rally 2.0 abwechslungsreich. Neben den acht lizenzierten Rallyecross-Strecken stehen sechs weitere Locations auf dem Plan. So brettert der Spieler über wechselnde Untergründe in Argentinien, Australien, Neuseeland, Polen, Spanien und den USA. Nicht dabei sind hingegen prominente Strecken wie die in Finnland, Monte Carlo oder auch Deutschland.

DiRT Rally 2.0 - ein Fazit

Mit dem neuesten Ableger der Reihe bringt uns Codemasters in exotische Szenarien und arbeitet stark mit einem verbesserten Fahrgefühl. Dabei spielt man die großen Stärken aus und setzt auf Altbewährtes. Neuerungen halten sich ebenso in Grenzen wie die grafischen Verbesserungen. Etwas schmerzlich kommt dabei hinzu, das nach dem Launch die traditionsreichen Strecken, wie auch die in Deutschland, gegen einen Aufpreis zusätzlich gekauft werden müssen. Auch wenn das Gameplay das schnell vergessen lässt, bleibt dabei dennoch ein "Geschmäckle".

Systemanforderungen für PC (Hardware Voraussetzungen)

 Minimale Systemanforderungen
CPUIntel Core i3 2130 oder AMD FX 4300
RAM8192 MB (8 GB)
GrafikkarteNvidia GT 650Ti oder AMD HD 7750
Festplatte51200 MB (50 GB)
 Empfohlene Systemanforderungen
CPUTBA
RAMUnbekannt
GrafikkarteTBA
FestplatteUnbekannt
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