Sniper Elite 4: Kurzer Testbericht & Gameplay-Vorschau zum Release

Aktualisiert: 30. April 2021 • Geschrieben von Kevin Wellinger, Spieleredakteur & freier Journalist.
Sniper Elite 4 Gameplay Screenshots

Sniper Elite 4 – Unter der Sonne Italiens

Sniper Eltite 4 ist ein von Rebellion Developments entwickeltes, taktisches Stealth-Shooter-Videospiel, das in der Third-Person-Perspektive gespielt wird. Die Fortsetzung zu Sniper Elite 3 wurde am 14. Februar 2017 plattformübergreifend veröffentlicht. Im Unterschied zu den beiden Vorgängern war dieses Mal der Pubisher 505 Games nicht involviert. Rebellion Developments kam mit Sold Out und U&I Entertainment zusammen, um eine physikalische Kopie des Spiels vertreiben zu können. Offiziell wurde Sniper Elite 4 auf der E3 2016 am 13. Juni 2016 angekündigt.

Das Spiel selbst ist ein sehr taktiklastiger Shooter mit Stealth Elementen. Besonders ist, dass wenn wir einen Gegner aus großer Entfernung eliminieren, automatisch eine Röntgenkamera den Abschuss darstellt. Hier folgt die Kamera dem Projektil vom Lauf bis zum Ziel und zeigt dabei den Einschlag auf die getroffenen Körperteile, wie Knochen und innere Organe. Dies veranschaulicht uns den Schaden, den eine solche Waffe anrichten kann. Dieses System wurde zudem auf Schrapnell Geschosse, Nahkampf- und Stealth-Eliminierungen ausgeweitet.

Fiktiv Nazikulisse

Sniper Elite 4 spielt im Italien der 1943er Jahre, unmittelbar nach den Ereignissen des Vorgängers. Nachdem die Royal Navy gerüchteweise von einer neuen Naziwaffe erfahren hat, schickt sie einen Frachter auf die Insel San Celini. Die Ochidea soll dort Nachforschungen betreiben. Doch das Schiff wird schnell mit eben dieser Waffe zerstört. Es handelt sich um eine über Radiowellen gesteuerte Anti-Schiffs-Rakete, die unter der Leitung von Andreas Kessler und Heinz Böhm, einem hochrangigen Nazi-General, entwickelt wurde.

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Wir schlüpfen in die Rolle des SOE-Scharfschützen Karl Fairburne, der nach dem Untergang der Ochidea auf die Insel geschickt wird. Hier sollen wir den General Tobias Schmidt zusammen mit mehreren anderen Offizieren, die den Angriff überwacht haben, ermorden. Die Einzelspieler Kampagne umfasst insgesamt acht Aufträge, die uns gute 20 Stunden bei Laune halten. Diese sind auf eine vorsichtige Herangehensweise ausgelegt, können aber auch mit direkter Konfrontation gelöst werden. Dabei wird allerdings schnell klar, dass gerade bei der direkten Herangehensweise die KI ordentlich zugelegt hat, noch akribischer sucht und aggressiver reagiert.

Rebellion Developments hat ein gutes Gesamtpaket geschnürt. Mit der Einzelkampagne, dem Mehrspielermodus und der Möglichkeit, die Kampagne kooperativ anzugehen, bietet Sniper Elite 4 allen angehenden Scharfschützenschülern und Action-Fans eine solide Basis. Zudem hat man sich das Feedback der Vorgänger angesehen und die Anregungen ernst genommen und umgesetzt. Nicht umsonst gehört es zu den Top 50 Spielen 2017.