Rainbow Six: Siege

Rainbow Six: Siege für PC, PS4 und Xbox One

Genre: Action | Release: 01. Dezember 2015

Rainbow Six: Siege - im Alter reifer

  • Rainbow Six: Siege Screenshot
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Im Dezember 2015 veröffentlichte Ubisoft Montreal mit Rainbow Six: Siege einen lange erwarteten Nachfolger des bereits 2008 erschienenen Rainbow Six: Vegas 2. Dazwischen lagen für eingefleischte Fans Jahre der Dunkelheit. So wurde der taktische Shooter damals mit Vorfreude erwartet. Ubisoft arbeitete zu der Zeit allerdings an einem Übergangstitel, Rainbow Six: Patriots. Die Arbeit an diesem erzählergesteuerten Titel wurde 2014 abgebrochen, um Platz zu schaffen für das kompetitive, mehrspielerbezogene Siege. Dabei ist der Titel inspiriert von originalen Anti-Terror-Organisationen, die uns in tödliche Nahkampfeinsätze werfen. Hier können wir erstmals aus einer Vielzahl von einzigartigen Operationen wählen. Zudem gibt es eine neue Art der Herausforderung. Feinde können ihre Umgebung nun in moderne Festungen verwandeln, sodass Taktik und Geschick vonnöten sind, um diese verschanzten Gegner auszuheben. Rainbow Six: Siege überzeugt im Übrigen gerade heute, mit den zwischenzeitlich verfügbaren, neuen Inhalten und wertet das vor drei Jahren erschienene Spiel noch einmal deutlich auf.

Zurück zu altem Glanz

Rainbow Six: Siege spielt sich anders als die Vorgänger. Zum einen gibt es keine wirkliche Einzelspielerkampagne mehr. Die Modi für den Singleplayer bestehen aus Terroristenjagd und bestimmten Situationen, die als Trainingseinheiten dargestellt sind und sich auch als solche, unabhängig spielen lassen. Der Fokus hier liegt ganz klar im Mehrspielerbereich, in dem überraschenderweise recht wenig geschossen wird. Da wir als Spieler nur über ein Leben verfügen, gehen wir mit unserem Team entsprechend vorsichtig vor. Jede Ecke wird genau inspiziert, Räume oder Gänge ausgespäht und Posten besetzt, die besonders guten Überblick garantieren. Als Gegner im Sinne des Plots dient hier eine Terrorgruppe, die „White Mask“ genannt wird. Aus der Sicht der Egoperspektive versuchen wir, diese im Team unschädlich zu machen.

Im Mehrspielermodus, welcher den Schwerpunkt des Spiels darstellt, treten wir im Spiel 5 gegen 5 an aufeinander, wobei eine Seite den Angreifer und eine die Verteidiger spielt. Zudem wird zwischen einem freien Spiel und einem Spiel mit Rängen entschieden. In der Vorbereitungsphase kann das verteidigende Team dann den „Unterschlupf“ vorbereiten, in dem sie Wände verstärken, Stacheldraht anbringen oder spezielle Gadgets einsetzten. Währenddessen dürfen die Angreifer das Gebäude mit einem kleinen Drohnenfahrzeug erkunden. Das Ziel kann die Befreiung einer Geisel sein, eine Bombe entschärfen zu müssen oder einen Behälter mit Biogefahrengut sicherzustellen. Der Unterschied ist: Wer bei dem Einsatz stirbt, kann nicht wieder in das Match einsteigen. Dies führt zu einem deutlich taktischeren Vorgehen und genauer Planung.

Ubisoft hat es geschafft, das Franchise wieder aufleben zu lassen. Die Mehrheit der Fans der Serie werden hier sicher zufriedengestellt sein. Die Atmosphäre ist super, das Gameplay ist fordernd und der Fokus auf die Taktik rundet den Titel ab. Einziges Manko ist die begrenzte Anzahl an Einzelspielerelementen. Dies schränkt das Spielerlebnis ein wenig ein.

Systemanforderungen für PC (Hardware Voraussetzungen)

 Minimale Systemanforderungen
CPUIntel Core i3 560 3.3 GHz / AMD Phenom II X4 945 3.0 GHz
RAM6144 MB (6 GB)
GrafikkarteNVIDIA GeForce GTX 460 / AMD Radeon HD 5870, 1 GB VRAM
Festplatte62464 MB (61 GB)
 Empfohlene Systemanforderungen
CPUIntel Core i5-2500K 3.3 GHz / AMD FX-8120 3.1 Ghz
RAM8192 MB (8 GB)
GrafikkarteNVIDIA GeForce GTX 670 (oder GTX 760 / GTX 960) / AMD Radeon HD 7970 (oder R9 280x [2GB VRAM] / R9 380 / Fury X)
Festplatte62464 MB (61 GB)