Flatout 4: Total Insanity

Flatout 4: Total Insanity für PC, PS4 und Xbox One

Genre: Sport | Release: 30. April 2017

Über Flatout 4: Total Insanity

  • Flatout 4: Total Insanity Screenshot
  • Flatout 4: Total Insanity Screenshot
  • Flatout 4: Total Insanity Screenshot
  • Flatout 4: Total Insanity Screenshot

Hierbei handelt es sich um eine Rennsimulation des französischen Entwicklers Kylotonn. Dies ist der erste FlatOut Ableger des Entwicklers. Die ersten zwei Teile wurden von dem finnischen Studio Bugbear Entertainment Ltd. produziert. Das niederländische Team6 Game Studio war dann für FlatOut 3 verantwortlich und so durften die Developer hinter Kylotonn nun beweisen, wie es mit der Serie weitergehen sollte. Dabei ist nicht alles Gold das glänzt. Zwar macht FlatOut 4 einen deutlich bessern Eindruck als der Vorgänger, schaffte es aber nicht ein tolles Rennspiel zu sein. Dabei war ich recht optimistisch, denn die ersten zwei Teile waren klasse. Die dritte Fortsetzung allerdings eine Katastrophe. Was kann also vom neuen Teil erwartet werden? Vorab zumindest soviel: So schlecht, wie er von mir erwartet wurde, war er dann doch nicht.

Zwischen Hoffen und Ernüchterung

Gerade der Karrieremodus lässt einiges an Spaß erwarten. Hier müssen wir Rennen für Rennen Cups gewinnen, um uns neue Fahrzeuge zu kaufen. Zudem bieten die verschiedenen Rennvarianten Abwechslung. Hier stehen uns die Zerstörungsrennen zur Verfügung, in denen wir unseren Gegnern Schaden zufügen müssen und dafür Punkte bekommen, oder die klassische „Erster im Ziel“ Variante. Hinzu kommt noch eine Rennenvariante, in der wir uns mit diversen Waffen das Leben schwer machen können.

Hierbei stehen uns 27 Strecken zur Verfügung, auf denen wir uns in guter FlatOut-Manier effektvoll durchsetzten können. Die grafische Umsetzung ist zwar nicht ganz zeitgemäß, dennoch sind gerade die Lichteffekte durchaus sehenswert. Die Motorengeräusche hingegen erinnern eher an einen Schwarm von Insekten. FlatOut 4 ist sowohl Licht wie auch Schatten. Das spiegelt sich auch bei den Fahrzeugen. Hier stehen 27 durchaus ansehnliche zur Auswahl, von denen sich ein Großteil trotz vieler Set-up-Möglichkeiten kaum unter Kontrolle bekommen lässt. Jedoch geht das der KI scheinbar ebenso, da diese oft wie wir, schlingernd über die Piste brettern.

Wieder mit dabei sind die Minispiele. Bei diesen dürfen wir unseren Fahrer in zahlreichen Variationen aus dem Auto schleudern. Wer diese noch nicht kennt, wird sich sicherlich daran erfreuen. Als Kenner der Serie ist es nett diese zu haben, gespielt werden sie aber sehr selten. Außer im Multiplayer. Hier machen die Minispiele durchaus Sinn und in der Gruppe auch Spaß. FlatOut 4 ist schwierig einzuschätzen. Einerseits macht es einen riesen Spaß, über die Strecken zu brettern und im FlatOut Stil Zäune und andere Objekte niederzumähen. Andererseits offenbart die Steuerung und der Sound doch erhebliche Mängel.

Systemanforderungen für PC (Hardware Voraussetzungen)

 Minimale Systemanforderungen
CPUIntel Core i3 / AMD Phenom II X2
RAM4096 MB (4 GB)
GrafikkarteNVIDIA GeForce GTX 650/AMD Radeon HD 7750
Festplatte10240 MB (10 GB)
 Empfohlene Systemanforderungen
CPUIntel Core i5 / AMD FX 8150
RAM8192 MB (8 GB)
GrafikkarteNVIDIA GeForce GTX 780/AMD Radeon R9 290 2 GB
Festplatte10240 MB (10 GB)