The Uncertain

The Uncertain für PC, iOS und Android

Genre: Adventure | Release: 22. September 2016

The Uncertain - ein tragischer Held

  • The Uncertain: Episode 1 - The Last Quiet Day Screenshot
  • The Uncertain: Episode 1 - The Last Quiet Day Screenshot
  • The Uncertain: Episode 1 - The Last Quiet Day Screenshot
  • The Uncertain: Episode 1 - The Last Quiet Day Screenshot

Das atmosphärische und postapokalyptische The Uncertain wurde vom russischen Indie-Entwickler ComonGames im September 2016 auf Windows und OS X veröffentlicht. Mit einem frischen Setting, versucht das Studio dem Spieler in dem Abenteuer einen interessanten philosophischen Ansatz zu bieten. In der Rolle eines Roboters erleben wir die Geschichte der Menschheit aus einem ganz anderen Blickwinkel und lassen uns in eine besondere, futuristische Cyberpunk-Welt entführen. The Uncertain teilt sich in verschiedene Episoden auf. The Last Quiet Day ist dabei die Erste. Das Indie-Studio aus Russland plante bisher mit insgesamt drei Episoden. Allerdings lässt der zweite Teil, der im dritten Quartal 2017 veröffentlicht werden sollte, noch auf sich warten. Im Dezember 2017 gab es jedoch einen kurzen Einblick auf die aktuelle Entwicklung und die Sicherheit, dass die neue Episode nicht mehr lange auf sich warten lässt. The Uncertain bietet uns ein Point & Click Abenteuer mit Puzzeln und einer tief greifenden Geschichte.

Das Ende der Menschheit

In der Rolle des Roboters RT-217 NP starten wir als Spieler in die Geschichte. Dieser gehört zu der neuen Spezies, die den Erdball bevölkert. Logisch handelnde Systeme, die in absoluter Harmonie zusammenleben. Die Menschheit hatte sich selbst in einem grauenhaften Krieg ausgerottet und das brachte den Weltfrieden. RT-217 NP ist ein leidenschaftlicher Sammler von Relikten der Menschen. Durch ihn bekommen wir ein ganz neues Bild von unserem Planeten und lernen diesen aus einem anderen Blickwinkel kennen. So leben die Roboter frei von moralischen Zwiespälten und unbeeinflusst von Emotionen friedlich zusammen. Krieg ergibt logisch für sie einfach keinen Sinn. Unser Protagonist ist ein handwerklich begabter Roboter, der Artefakte und Überbleibsel unserer Zivilisation sammelt und diese repariert oder wieder zusammenbaut.

Auch nicht besser

Auf den ersten Blick scheint in der futuristischen Welt alles seinen friedlichen Lauf zu nehmen. Jedoch befindet sich auch die Welt der Roboter in einem Umbruch. Als ein Transporter neben dem Haus von RT-217 NT abstürzt und dieser eine folgenreiche Entdeckung macht, nimmt das Spiel fahrt auf. Schnell ist klar, dass der Frieden, den die Roboter hier leben einen hohen Preis hatte. Durch menschliche Überbleibsel, alte Briefe oder E-Mails wird dem Roboter als auch uns eine traurige, emotionale Geschichte der Menschheit nähergebracht. Die stimmungsvolle Klavieruntermalung fügt sich nahtlos in das bedrückende Gefühl ein, das immer mehr aufkommt.

Dabei nehmen wir die Dinge durch die Augen von RT-217 NT wahr, der zum Beispiel nicht verstehen kann, warum menschliche Kunst so gar nicht perfekt ist und dennoch so großen Anklang bei uns fand. Er ordnet allerdings auch Gerüste auf Spielplätzen oder andere menschliche Konstruktionen in die Kategorie „Kunst“ ein. In dieser Welt interagieren wir in klassischer Manier. Wenn wir mit dem Mauszeiger über etwas fahren, das sich nutzen lässt, erscheint ein Kreis, auf dem wir unsere Aktion auswählen. Aufgelockert wird das mit guten Rätseln die fordern, aber nicht überfordernd gestaltet sind. In den Gesprächen haben wir meist vier verschiedene Optionen zur Auswahl, die einen direkten Einfluss auf das Spielgeschehen zu haben scheinen.

The Uncertain – das Fazit

Die Entwickler entführen uns in eine bedrückende Welt. Durch die Selbstauslöschung der Menschen hat sich eine Robotergesellschaft geformt, die allerdings auch etwas zu verbergen hat. Mit jedem Schritt kommen wir der Wahrheit ein wenig näher. The Uncertain überzeugt mit guter Grafik, einer fesselnden und spannenden Geschichte, die uns immer wieder Zeit für eigene Entscheidungen gibt. Die Charaktere, die uns begegnen, sind glaubhaft und die Bedienung mit Tastatur und Maus geht gut von der Hand. The Last Quite Day als Episode ist umfangreich und bringt ein ordentliches Abenteuer auf den Bildschirm. Wir wollen unbedingt wissen, wie es im zweiten Teil weiter geht!

Systemanforderungen für PC (Hardware Voraussetzungen)

 Minimale Systemanforderungen
CPUIntel Core i3
RAM4096 MB (4 GB)
GrafikkarteNVIDIA GTX 570
Festplatte10240 MB (10 GB)
 Empfohlene Systemanforderungen
CPUIntel i5 / AMD Phenom II X6
RAM8192 MB (8 GB)
GrafikkarteNVIDIA GeForce GTX 9xx
Festplatte15360 MB (15 GB)