Pro Evolution Soccer 2019

Pro Evolution Soccer 2019 für PC, PS4 und Xbox One

Genre: Sport | Release: September 2018

PES 2019 - Der Kampf um den Klassenprimus geht in die nächste Runde

  • Pro Evolution Soccer 2019

Auch 2018 darf ein jeder wieder die Entscheidung pro FIFA oder Pro Evolution Soccer treffen. Die Macher aus Japan hatten in den letzten Jahren trotz vieler Neuerungen, doch immer das Nachsehen. Dabei gibt es Pro Evolution Soccer bereits seit 2001 und hat seinen Ursprung in dem bereits 1995 erschienenen International Superstar Soccer. Seit 2008 bietet Konami seine Fußballsimulation plattformübergreifend an. Sogar Versionen für den mobilen Markt werden produziert. Gerade als Alternative zu der erfolgreicheren Produktion aus dem Hause Electronic Arts, wächst die PES Gemeinde stetig.

Mit dem Release von PES 2018 legte Konami den Grundstein für zukunftsweisende Neuerungen, die mit PES 2019 vorangetrieben werden. Dazu holten sich die Entwickler den Global Brand Manager, Adam Bhatti von London nach Tokyo. Nach eigenen Angaben will er damit dem Team noch näher sein und maßgeblich zur Entwicklung und Umsetzung der neuen Ideen beitragen. Seine Aufgabe im Vereinigten Königreich übernahm derweilen Lennart Bobzien. Bhatti managed dort dasselbe Ressort wie bisher. Das Projekt ist auf die nächsten zwei Jahre ausgelegt. In diesem Zeitraum soll sich die Art und Weise, wie PES hergestellt wird und das angebotene Paket für den Spieler erheblich ändern. Grundlage hierfür schaffte Konami bereits mit Pro Evolution Soccer 2018.

Gibt es bereits genaue Eckpunkte, die uns PES 2019 bieten möchte?

Bisher ist nicht viel bekannt. Sicher ist, dass das Gameplay, auf das Konami mit dem Release des Vorgängers so stolz ist, weiter verbessert wird. Auch würden die Anliegen der Community ein offenes Ohr finden. Diese monierte nicht zum ersten Mal, das doch unabhängig von Lizenzen, jede Mannschaft ihr eigenes Stadion erhält. Apropos Lizenzen. Hier hat Konami wieder einmal einen herben Rückschlag erlitten. EA hat sich die Bundesliga Lizenz bis 2021/22 gesichert. Somit wird es in Pro Evolution Soccer 2019 nur ausgewählte Lizenzmannschaften geben, wobei die Japaner gerade hier immer mehr Teams für sich gewinnen. Als Randnotiz nicht uninteressant ist, dass sich Konami und SEGA allerdings die Managerlizenz für die Bundesliga sichern konnten.

Derweil gibt es in Foren und Fangemeinden Stimmen, die den Entwicklern empfehlen, ihren Markt auf die Bereiche zu erweitern, die im FIFA Franchise keine Beachtung finden. Gerade die südamerikanischen und afrikanischen Ligen bieten eine Menge Potenzial, dass im Augenblick von keinem der Schwergewichte abgedeckt wird. Zudem will sich PES 2019 wieder mehr mit der Singel-Player-Erfahrung beschäftigen. Auch wenn MyClub der meistgespielte Modus ist, weiß Bhatti, dass ein komplettes Produkt auch in dieser Richtung weiterentwickelt werden muss. So soll es auch Neueinsteigern in die Serie deutlich erleichtert werden, sich zurechtzu finden.

In der Vergangenheit war immer wieder die Rede davon, dass Pro Evolution Soccer irgendwann ein ernst zu nehmender Konkurrent für FIFA werden würde. Konami sei auf einem guten Weg, ist die Ansicht einiger Vertreter. Dennoch scheint Konami zu wissen, anders lässt sich die Versetzung von Bhatti kaum deuten, dass dafür noch viel getan werden muss.

Systemanforderungen für PC (Hardware Voraussetzungen)

 Minimale Systemanforderungen
CPUIntel Core i5-3450 (3.10GHz) / AMD FX 4100 (3.60GHz)
RAM8192 MB (8 GB)
GrafikkarteNVIDIA GTX 650/AMD Radeon HD 7750
Festplatte30720 MB (30 GB)
 Empfohlene Systemanforderungen
CPUIntel Core i7-3770 (3.40GHz) / AMD FX 4170 (4.20GHz)
RAM8192 MB (8 GB)
GrafikkarteNVIDIA GTX 660/AMD Radeon HD 7950
Festplatte30720 MB (30 GB)